Alle Beiträge von René Martin

Erneute Schulung der Leipziger Schlaganfall-Lotsen in Gütersloh

Die Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ermöglichte den zwei zukünftigen Schlaganfall-Lotsinnen aus Leipzig im Juni 2020 eine zusätzliche Weiterbildung in den Gütersloher Stiftungs-Räumlichkeiten. Zusammen mit Lotsen aus Hanau und Düsseldorf konnten insbesondere die verschiedenen Aspekte der Sekundärprävention nach Schlaganfall vertieft und diskutiert werden. Außerdem wurde der im Gütersloher Projekt STROKE-OWL genutzte Lotsenpfad näher beleuchtet, der eine Orientierung für Lotsen bieten und zugleich zur Standardisierung der Behandlungsabläufe beitragen soll. Daraus ergeben sich auch Impulse für die Ausgestaltung des Leipziger Nachsorgeprojekts PostStroke-Manger. Zusätzlich bestand die Möglichkeit mit Lotsen aus dem Projekt STROKE-OWL ins Gespräch zu kommen, wobei Erfahrungen direkt aus der Praxis ausgetauscht und im besonderen komplexe Themenfelder sowie schwierige Situationen in der Betreuung erörtert werden konnten. Die Teilnehmer resümierten, dass sich – wie auch in den letzten Treffen – der Austausch sehr konstruktiv gestaltete, sodass die weitere Kooperation erneut bekräftigt wurde. Die gebietsübergreifende Zusammenarbeit und der rege Erfahrungsaustausch von Schlaganfalllotsen in ganz Deutschland erscheinen einerseits für die Qualifikation des einzelnen Lotsen, aber auch für die Etablierung flächendeckender Qualitätsstandards sinnvoll. Daneben stellen diese Entwicklungen ein wichtiges Signal für politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger dar.

Wir möchten uns herzlich für die Möglichkeiten der Weiterbildung und die Gastfreundschaft vor Ort bei den Kollegen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und des Projekts STROKE-OWL bedanken.

Übersichtsartikel im Fachjournal “Der Allgemeinarzt”

Neben konkreten Aktivitäten im Zusammenhang mit der Entwicklung des PostStroke-Managers, stellt die Verbesserung der Versorgung von Schlaganfall-Patienten ein übergeordnetes Ziel der Bestrebungen der Projektgruppe dar. Um Hausärztinnen und Hausärzten einen Überblick über die Entwicklungen in der Akutbehandlung und weiterführenden Therapie des Schlaganfalls zu geben, haben Alexander Prost und Professor Dominik Michalski einen Beitrag im Fortbildungs- und Praxisjournal “Der Allgemeinarzt” veröffentlicht. Die Autoren erläutern zum Artikel: “Bei vielen Kolleginnen und Kollegen herrscht Unsicherheit, was die komplexe und zeitkritische Behandlung von Schlaganfallpatienten anbelangt. Mit unserem Artikel wollen wir Hausärztinnen und Hausärzte in ihrem Vorgehen sowohl in der Akutsituation als auch bei der längerfristigen Behandlung des Schlaganfalls eine Hilfestellung geben und hierbei vor allem die zentrale Rolle der hausärztlichen Behandlung verdeutlichen.”

Den Fachartikel können Sie hier nachlesen: https://www.allgemeinarzt-online.de/a/schlaganfall-time-is-brain-keine-zeit-verlieren-2175631

[Verschoben] Ankündigung Schlaganfalltag

Änderung

Wegen der weiteren Ausbreitung des neuartigen SARS-Coronavirus kann der für den 9.Mai 2020 geplante Leipziger Schlaganfalltag leider nicht zu diesem Termin stattfinden. Eine Verschiebung der Veranstaltung auf Herbst 2020 ist aktuell in Planung. Sobald ein konkreter Termin hierfür feststeht, informieren wir an dieser Stelle.

Die Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Leipzig lädt am Samstag, den 09. Mai 2020 interessiertes Fachpublikum zum 24. Leipziger Schlaganfalltag ein. Neben Innovationen in der Akuttherapie und der aktuellen Studienlage liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung in diesem Jahr im Bereich der Schlaganfall-Nachsorge, wobei unterschiedliche Aspekte wie beispielsweise die gerinnungs- und lipidmodifizierende Therapie sowie nicht-medikamentöse Ansätze adressiert werden. Auch soll ein Übersichtsvortrag zur aktuellen Entwicklung strukturierter Nachsorgekonzepte im Schlaganfallbereich die Grundlage für einen intensiven Austausch innerhalb der Veranstaltungsteilnehmer liefern. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die aktuelle Situation der SARS-CoV-2-Pandemie behalten wir in der Vorbereitung der Veranstaltung engmaschig im Blick und informieren an dieser Stelle über Veränderungen der Planung.

Besuch der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Leipzig

Die Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, die das Leipziger Projekt PostStroke-Manager seit Beginn an unterstützt, konnte in einem weiteren Arbeitstreffen in den Räumlichkeiten der Klinik und Poliklinik für Neurologie intensiviert werden. Dafür reisten Kolleginnen und Kollegen, die das Schlaganfallnachsorgeprojekt STROKE OWL (stroke-owl.de) in Gütersloh betreuen, an und diskutierten am 23.01.2020 aktuelle Entwicklungen und bisherige Inhalte des Leipziger und des Gütersloher Projektes. Daneben stand der Austausch hinsichtlich der in Fachkreisen einstimmig als erstrebenswert angesehenen, flächendeckenden Schlaganfallnachsorge sowie die damit assoziierten Inhalte der Lotsentätigkeit und die Positionierung der beiden Projekte in standortspezifischen Strukturen im Mittelpunkt des Treffens. Die Möglichkeiten der technischen Umsetzung von schlaganfallspezifischen, patientennahen Konzepten konnten mit dem Hintergrund konkreter Erfahrungen in der Versorgungspraxis erörtert werden. Wichtige Impulse ergaben sich auch in Gesprächen hinsichtlich der Evaluationsmöglichkeiten beider Projekte, die vor allem helfen sollen, den Nutzen standardisierter Schlaganfallnachsorgekonzepte zu belegen. Wir bedanken uns herzlich für den Besuch der Gütersloher Kolleginnen und Kollegen und freuen uns auf die weitere offene und konstruktive Zusammenarbeit.

Patienteninformationsveranstaltung am Universitätsklinikum Leipzig

Anlässlich des Weltschlaganfall-Tages am 29. Oktober läd das Universitätsklinikum Leipzig zu einer Informationsveranstaltung für Patienten ein. Zusätzlich zu einem Vortrag zum Thema Vor- und Nachsorge der Erkrankung besteht die Möglichkeit direkt mit mit den Experten ins Gespräch zu kommen.

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden sie auf der Webseite des Universitätsklinikums Leipzig (https://www.uniklinikum-leipzig.de/presse/Seiten/Pressemitteilung_6862.aspx).

Start der Lotsenbetreuung

Um die Arbeit als Schlaganfall-Lotsin besser kennen zu lernen und um die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, besser einschätzen zu können, haben die beiden Lotsinnen der Klinik und Poliklinik für Neurologie ihre Arbeit aufgenommen. Dafür werden aktuell ausgewählte Patientinnen und Patienten der Stroke Unit am Universitätsklinikum Leipzig in die Betreuung aufgenommen. Ziel der Lotsinnen ist es dabei, Schlaganfall-Betroffenen im ersten Jahr nach akuter Erkrankung bei Fragen zur Seite zu stehen und die Koordination der post-stationären Behandlung dadurch zu erleichtern.

Außerdem sollen die im Rahmen der nun angelaufenen Pilotphase gesammelten Erfahrungen als weitere Grundlage für die konzeptionelle Ausrichtung der PatientInnen-App dienen. „Der Bedarf, der sich in der aktuellen Mitbetreuung zeigt, bietet uns ein patientennahes und realistisches Abbild der notwendigen Unterstützung nach einem Schlaganfall. Diese Informationen helfen uns, den PostStroke-Manager so zu gestalten, dass er den Bedürfnissen unserer Patientinnen und Patienten bestmöglich gerecht werden kann“, berichtet Projektleiter und Oberarzt Professor Dr. Dominik Michalski dazu.

Besuch bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Als assoziierter Projektpartner unterstützt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unser Projektvorhaben von Beginn an. Umso mehr freuten wir uns, am 27.05.2019 Kolleginnen und Kollegen aus dem Projekt „StrokeOWL“ – dem Vorreiterprojekt in Sachen Schlaganfall-Lotsen – in Gütersloh zum fachlichen Austausch kennen zu lernen.

Wichtige Punkte waren dabei vor allem die Erfahrungen von aktuell schon tätigen Schlaganfall-Lotsen sowie die nähere Betrachtung von Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der technischen Unterstützung des Lotsenkonzeptes. Außerdem konnten wissenschaftliche Aspekte in Hinblick auf Studienevaluation sowie die Organisation der Lotsenausbildung diskutiert werden.

Wir bedanken uns für die freundliche Einladung nach Gütersloh und freuen uns auf den weiteren Austausch mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und ein baldiges Wiedersehen in Leipzig!

Besuch beim Stammtisch „Kopfsache“

Der Einladung zur Teilnahme am Stammtisch „Kopfsache“, der dreimal jährlich in den Räumen der Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Leipzig stattfindet, sind wir am 22.05.2019 gerne gefolgt. Ziel der Netzwerktreffen ist die Möglichkeit des gedanklichen Austausches zwischen Patientinnen und Patienten sowie Akteuren der professionellen Versorgung von Menschen mit erworbener Hirnschädigung.

Im Rahmen eines kurzen Vortrags konnten wir das Projekt PostStroke-Manager vorstellen und im Anschluss über einzelne Aspekte mit den Anwesenden diskutieren. Außerdem war es möglich in diesem Rahmen neue Kontakte mit Therapeuten und anderen Helfern zu knüpfen und wichtige Fragen mit Betroffenen direkt zu erörtern, um das System von Beginn an patientenorientiert auszurichten.

Wir möchten uns für den spannenden und anregenden Austausch mit allen Beteiligten bedanken. Hierbei wurden uns viele relevante Aspekte aufgezeigt, die wir bei der Konzeption unseres Projektes berücksichtigen werden.

Feierliche Übergabe des Fördermittelbescheides

© Universität Leipzig, Fotograf Christian Hüller

Am Mittwoch fand die feierliche Übergabe des Fördermittelbescheids für das Projekt PostStroke-Manager statt. Barbara Kleptsch, die sächsische Staatministerin für Soziales und Verbraucherschutz, überreichte den Bescheid persönlich an Prof. Dr.-Ing. Galina Ivanova, Leiterin des Projekts am interdisziplinären Kompetenzzentrum Biomedical Data Science und Prof. Dr. med. Dominik Michalski, Leiter des Projektes an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsklinik Leipzig. Die rund zwei Millionen Euro staatliche Fördermittel werden in eine nachhaltige, präventive Langzeitbetreuung von Schlaganfallpatienten investiert. Rückenwind bekam das Projekt PostStroke-Manager an diesem Tag nicht nur von der Gesundheitsministerin, sondern auch von Prof. Dr. med. Joseph Claßen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie und Priv.-Doz. Dr. med. Wolf Nürnberg von der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland.